Intelligent Führen mit Emotionaler Kompetenz:

Warum Fehler nicht nur falsch sind und was wir aus ihnen lernen können.

Der Volksmund weiß „Aus Fehlern wird man klug“.
Und genau darauf basiert unsere Coaching-Arbeit des erfahrungsbasierten Lernens. Denn wenn wir heute eines verlernt haben, dann unserer Intuition zu vertrauen außerdem Fehler als etwas Nützliches zu sehen, das uns weiterbringen kann.

Ein berühmtes Beispiel dafür ist die Glühbirne. Ehe Thomas Alva Edison seine Erfindung erfolgreich zum Patent anmelden konnte, hatte er einen langen Weg aus Versuchen und Irrtümern zurückgelegt.Fast 2000 verschiedene Stoffe musste er ausprobieren bevor ihm mit verkohlter Baumwolle der Durchbruch gelang.

Stellen wir uns vor, er hätte nach dem 20. Fehlversuch entmutigt aufgegeben – wir säßen heute vielleicht noch im Dunkeln. Edison ist konsequent seinem Gefühl gefolgt, dass es doch funktionieren muss. Und der Erfolg gab ihm Recht.

Keinen Fehler machen zu wollen, ist der Fehler
Was heißt das nun konkret ? Im Grunde nur: Dem eigenen Gefühl vertrauen! Das ist keine neue Erkenntnis, aber in unseren modernen Zeiten ein eher unpopulärer Ansatz. Zu schwer wiegt die Sorge, in unserer durchorganisierten und auf Effizienz getrimmten Arbeitswelt Fehlentscheidungen zu treffen. Dann bleiben wir lieber passiv, übernehmen die Entscheidungen anderer und ignorieren Gefühle, um alles „richtig“ zu machen. Das ist der eigentliche Fehler.

Denn auf der Strecke bleibt jede Menge Potenzial – das eigene und das von Mitarbeitern. Wer meint, stets mit der reinen „Sachlichkeit“ erfolgreich uns zu sein und das Richtige zu tun, verkennt, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und unsere Gefühlslage unsere Interaktion viel stärker beeinflusst, als das bewusst ist. Genau das ist der Punkt, an dem erfahrungsbasiertes Coaching ansetzt.

Erfolg basiert auf einem Gefühl: Vertrauen
Auch im Job werden wir stärker von unseren Emotionen bestimmt, als uns bewusst ist. Echte, erfolgreiche Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn sich die Teammitglieder vertrauen, denn das ist ein Grundbedürfnis. Wer in seinem Team eine motivierende Basis der Zusammenarbeit schaffen will, sollte für eine Atmosphäre sorgen, in der sich alle wohl und sicher fühlen. Es geht darum, den Mitarbeitern auf Augenhöhe zu begegnen und sie als Persönlichkeit zu respektieren. Dann erreicht man, dass Mitarbeiter freiwillig ihre Komfortzone verlassen, um sich noch mehr zu engagieren und neue Erfahrungen zu machen.

„Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.“ G. Ch. Lichtenberg

 

Erfahrung ist der Schlüssel
Bei Erfahrungsorientiertem Lernen steht das Erleben, das emotionale Wahrnehmen im Fokus. Dabei setzen wir auf praktische Übungen, die typische Situationen im Berufsalltag abbilden und die Teilnehmer in neue Rollen versetzen. Beispiel „Teamfähigkeit stärken“: Verschiedene Übungen zeigen den Teilnehmern ganz plastisch, dass jeder mithelfen und sich mit den anderen koordinieren muss, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Diese Lernerfahrung zeigt schnell: Großer Erfolg ist nur im Team möglich. Ein anderes praktisches Beispiel: Regeln. Explizite und implizite Regeln sind Ausdruck einer jeden Gemeinschaft. Ob es sich um eine fremde Kultur oder aber um eine Firmen- oder Abteilungsstruktur handelt – Regeln bestimmen das Zusammenleben und bergen manche Herausforderung. Um den Teammitgliedern dafür die Augen zu öffnen, soll jeder in einer Übung erleben, wie es sich als Fremder oder Neuling in einer neuer Umgebung anfühlt und was wir brauchen um uns orientieren zu können.

Synergie – nicht nur ein Stichwort für das Management
Wie wichtig es ist, im Team auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und emotionalen Wahrnehmungen aller Mitglieder einzugehen, vermitteln weitere praktische Übungen. Die Gruppe bzw. der Einzelne in der Gruppe bekommt die Möglichkeit, sich selbst in Interaktion zu erfahren. Dabei wird kommuniziert, nachgedacht, erlebt und gefühlt – es ist ein Lernen mit Kopf, Hand und Herz. Diese Interaktionsmethoden finden in einer vom Alltag abgetrennten, entspannten Atmosphäre statt und werden zu einem vollkommen eigenständigen Mikrokosmos der Gruppendynamik. Wir unterstützen die Gruppe dabei, indem wir Ressourcen, Widerstände und Strukturen identifizieren und durch lösungsorientierte Interventionen gruppendynamische Prozesse positiv und nachhaltig verändern. Ein gutes Team nimmt Rücksicht auf die Befindlichkeiten, Stärken und Schwächen des Einzelnen und erlaubt jedem, sich nach seinen Fähigkeiten einzubringen. Und: Man nimmt dem Einzelnen die Angst davor, Fehler zu machen – Versuch und Irrtum sind ausdrücklich erlaubt.

Mehr Selbstbewusstsein, mehr Teamgeist
Wir wecken mit all diesen Übungen die Lust an kreativen Problemlösungen und fördern ein unbefangenes Herangehen an die unterschiedlichsten Herausforderungen. Diese Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung stärkt das verbindliche Engagement des Einzelnen für den Veränderungsprozess im Team. Ein Team, das die eigene emotionale Kompetenz mit unserem Coaching schult, profitiert im hohen Maße von den Synergieeffekten der unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Jeder erfährt Unterstützung für die Erreichung seiner Ziele und der Entwicklung seiner individuellen Fähigkeiten. Und genau das ist nicht nur für jeden Einzelnen bereichernd, sondern wirkt sich positiv auf das Arbeitsergebnis des gesamten Teams aus.

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