HOITZ elements unterstützt Dissertationsprojekt an der Universität Heidelberg zum Pferdegestützten Coaching

Im Rahmen Ihrer Doktorarbeit untersucht Johanna Friesenhahn das Potential der Unterstützung von Pferden im Coaching. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen aufgrund einer objektiven, wissenschaftlich fundierten Untersuchung zu erklären, welchen Mehrwert ein Coaching mit Pferden hat, wie Coachs Pferde in einem Coaching-Prozess einbinden und wie die Coachees dies empfinden. Damit soll die professionelle Legitimation erhöht werden und Möglichkeiten und Grenzen dieses aufkeimenden Coaching-Trends beleuchtet werden.

Der Arbeitstitel der Dissertation lautet „Durch Synchronisation zur Synergie im Coaching – Potentiale von Pferden als Co-Coachs nutzen“. Dabei sind inhaltlich zwei Themenschwerpunkte angesprochen: Zum einen die Art und Weise wie im Coaching-Prozess eine Verbindung (Kopplung/Beziehung) zwischen Coach und Coachee entsteht. Wie bekommen diese ein Gefühl, ein Gespür füreinander, wie steuert der Coach sein Vorgehen, etc.

Zunächst liegt also der Fokus noch gar nicht auf der Unterstützung von Pferden, sondern allgemein auf der Interaktion im Coaching. Im zweiten Schritt wird dann die Wirkungsweise des Pferdes in Bezug auf die Verbindung von Coach und Coachee untersucht.

Es handelt sich also um ein komplexes Thema, für das ein ebenso komplexes Forschungsdesign nötig ist. Methodisch setzt sich die Studie aus Fragebögen (nach jeder Sitzung), Interviews (zum Abschluss) und Videoanalysen (exemplarisch einiger Sitzungen) zusammen. Selbstverständlich werden alle Daten streng vertraulich behandelt, nur zu Forschungszwecken erhoben und ausschließlich anonymisiert veröffentlicht.

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